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Alpenverein Trier


Hochtouren

Sie galten lange als die Königsdisziplin im Bereich des Bergsportes und sind es wohl auch immer noch. Bei Hochtouren wird dem Bergsteiger sein ganzes Können abverlangt, angefangen von der Ausdauer, über sein Klettervermögen und den Kenntnissen der notwendige Sicherungsmaßnahmen auf Gletschern bis hin zum Eisklettern. Ein guter Orientierungssinn kann unter Umständen genauso wichtig sein, wie ein gewisses Maß an Leidensfähigkeit. Belohnt wird der Bergsteiger dann mit herrlichen Gipfelaufenthalten, die mitunter auch mal sehr kurz, kalt oder vernebelt ausfallen können. Trotzdem oder gerade deswegen sind Hochtouren immer noch beliebt und werden immer wieder nachgefragt.

Die Sektion Trier bietet immer wieder Hochtouren für verschiedene Zielgruppen an. Oftmals werden auch Anfängerhochtouren angeboten, bei denen die Ausbildung im Vordergrund steht.

 

Voraussetzungen: "AK Plaisir", "GK Eis" (kann aber auch Teil der Tour sein), weitere Vorraussetzungen werden bei der jeweilen Tour ausgeschrieben.

 

Ausrüstung: Ausrüstungsliste

Ausrüstungsliste für Hochtouren

 
  • Helm*
  • Klettergurt*
  • Eispickel / Steileisgerät*
  • Steigeisen*
  • Steigeisenfeste Schuhe
  • 1-2 Eisschrauben
  • 2x HMS-Karabiner*, 1x Safelock
  • 3 Schnappkarabiner
  • gegebenfalls Expressen
  • 2-4 Bandschlingen 120 cm
  • kleines Sicherungssortiment
  • (Klemmkeile, Friends (nur Tourenleiter))
  • Kurzprusik zum Abseilen
  • 2 x Langprusiken
  • 50 m Halb- oder Einfachseil* (je Seilschaft 2-5 Pers.)
  • Abseilachter*
  • Gletscherbrille
  • (Telescop-) Stöcke
  • Wetterfeste Kleidung
  • Handschuhe
  • Gamaschen
  • Tourenführer (nur Tourenleiter)
  • Karte, Kompass (je Seilschaft)
  • Höhenmesser, GPS (je Seilschaft)
  • Termoskanne
* es besteht die Möglichkeit einer Ausleihe bei der DAV Sektion Trier
(xxx) Ausrüstung ist optional

 

 

Aktuelle Kurse:

TerminKursAnmeldung/KursleitungAusbildungsortPlätze
13.-17. Juli 2019K29-19Marc Fiedler
Trainer B Hochtouren

Mail:

Telefon:

La Bérarde und Umgebung6 (min. 3)

Abenteuerliche Touren in der Dauphiné

 

Tourbeschreibung: Die Tour führt uns in eine der wildesten und authentischsten Ecken der Alpen: in die Dauphiné, an den Fuß von Bergriesen wie der Barre des Écirns oder der Meije. Vom Stützpunkt La Bérarde aus werden wir die Möglichkeit haben, das Refuge du Châtelleret und das Refuge de la Selle anzusteuern und Gipfel wie die Tête Nord du Replat (3442m) über den Südostgrat oder den Râteau (3809m) über den Südgrat zu besteigen.

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Voraussetzung: Trittsicherheit; sehr gute Kondition für Touren bis zu 10-12 Stunden; Klettern im 3./4. Schwierigkeitsgrad im Nachstieg; sicheres Gehen mit Steigeisen; Beherrschen der Spaltenbergungstechniken.

Zielgruppe: Konditionsstarke Bergsteiger mit Grundkenntnissen im Fels- und Gletschergelände - die Touren können je nach Interesse und Fähigkeiten der Teilnehmer variieren (mit einem mehr oder weniger starken Fokus auf Felskletterei)

Ausrüstung: siehe Ausrüstungsliste auf der Website

Stützpunkt: La Bérarde und Umgebung

Termin: 13.-17. Juli 2019

Teilnehmer: 6 (min. 3)

Teilnehmergebühr: Mitglieder 135 €. Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung muss jeder Teilnehmer selbst tragen. Die Teilnehmer eines außerhalb der Region stattfindenden Ausbildungskurses oder einer Ausbildungstour ermöglichen dem Kursleiter bzw. weiteren Ausbildern eine kostenfreie An- und Abreise. Einzelheiten sind mit dem Kursleiter zu klären.

Weitere Informationen: Stützpunkt ist das wunderschön gelegene Bergsteigerdorf La Bérarde im hintersten Vénéon-Tal auf über 1700 Höhenmeter, umgeben von rauschenden Gletscherbächen und schroffen Granitwänden. Von hier aus können, nach einer Eingehtour, diverse Hütten angesteuert werden. I.d.R. wird das bei dieser Tour das Refuge du Châtelleret und das Refuge de la Selle sein. Die Touren werden sich in Punkto Fels-/Gletscherlastigkeit nach den Fähigkeiten und Interessen der Teilnehmer richten. Tourenmöglichkeiten: Tête Nord du Replat (3442m), Le Râteau (3809m), Pic Gény (3435m), Roche Faurio (3730m), Pic Coolidge (3775m), Pointes de Burlan (3299m).

21.-28. Juli 2019K30-19Jürgen Steffgen
Trainer C Bergsteigen

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Val Grisenche (Grand Paradisogruppe) und Val Gressoney (ital. Seite des Monte-Rosa Massivs), Rifugio5 (min. 3)

Monte-Rosa-Viertausender von Süden aus dem Aostatal

 

Tourbeschreibung: Vom Rifugio Mario Bezzi Geplant sind zunächst 3 Akklimatisationstouren geplant: Becca della Traversiere 3378m, Truc Blanc 3405m und Punta Plattes des Chamois 3610m. Anschliessend fahren wir ins Val Gressoney und steigen vom Rifugio Mantova aus über Punta Giordani 4046m zur Vincentpyramide 4215m. Als Höhepunkt besteigen wir am nächsten Tag die Signalkuppe 4556m mit der Cabanna Margherita, der höchstgelegenen Hütte der Alpen. Im Abstieg evt. noch ein Abstecher auf die Zumsteinspitze 4563m.

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Voraussetzung: Trittsicherheit im weglosen Gelände; Erfahrung im Gehen mit Steigeisen, Eis-u. Firnhänge bis 35°; Grundkenntnis Spaltenbergung, Klettern im Nachstieg bis UIAA II, Kondition für Touren bis 10 Stunden

Zielgruppe: Bergsteiger mit erster Hochtourenerfahrung und Grundkenntnissen im Klettern

Ausrüstung: siehe Ausrüstungsliste auf der Website

Stützpunkt: Val Grisenche (Grand Paradisogruppe) und Val Gressoney (ital. Seite des Monte-Rosa Massivs), Rifugio

Termin: 21.-28. Juli 2019

Teilnehmer: 5 (min. 3)

Teilnehmergebühr: Mitglieder 160 €. Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung muss jeder Teilnehmer selbst tragen. Die Teilnehmer eines außerhalb der Region stattfindenden Ausbildungskurses oder einer Ausbildungstour ermöglichen dem Kursleiter bzw. weiteren Ausbildern eine kostenfreie An- und Abreise. Einzelheiten sind mit dem Kursleiter zu klären.

Weitere Informationen: Geplanter Verlauf: Am Anreisetag steigen wir aus dem Val Grisenche einem westlichen Seitental des Aostatals in ca 2 st zum Rifugi Mario Bezzi 2281m auf. Von dort Tourenmöglichkeitnet in den folgenden 3 Tagen: über Col de Bassac Dere und den Nordgrat zur Becca della Traversiere 3378m (leicht, ca 4,5h Aufstieg), über Ghiacciaio di S. Martino und den Südgrat zur Truc Blanc 3405m (leicht, ca 3,5 h Aufstieg) und über Becca de Suessa (3410m) und Superior des Balmes Glacier zur Punta Plattes des Chamois 3610m (Gletscher bis 35°, I; 5,5h Aufstieg). Am nächsten Tag steigen wir vom Rifugio Bezzi ab und fahren nach Staval im Val de Gressoney. Wir fahren mit der Seilbahn zur Punta Indren 3260m und steigen von dort in ca 45 min zum Rifugio Mantova 3498m. Von dort aus über den Indrengletscher und die Südwestflanke leicht in ca 2h zur Punta Giordani 4046m und weiter auf dem SO Grat (Stellen II) zur Vincentpyramide 4215m. Abstieg über den Normalweg. Als Höhepunkt steigen wir am nächsten Tag in ca 5h über da Lysjoch auf die Signalkuppe 4556m und kehren in der Cabanna Margherita, der höchstgelegenen Hütte der Alpen, ein. Bei guten Bedingungen machen wir im Abstieg noch einen Abstecher auf die Zumsteinspitze 4563m und steigen dann zur Hütte und möglichst noch bis zur Pundra Indren ab um noch mit der Bahn ins Tal abzufahren.

15.-18. August 2019K31-19Barbora Boyer
Trainerin C Bergsteigen

Mail:

Telefon:

Saas Almagell (CH)6 (min. 3)

Die “A” Viertausender: Allalinhorn und Alphubel

 

Tourbeschreibung: Diese Zwei 4000er bieten beste Vorraussetzungen um sein alpines Können zu verfestigen. Sie bieten einen guten Einstieg in die Welt der 4000er, setzen aber Schwindelfreiheit und einen gewisse Alpine Erfahrung voraus. Geplant ist die Allalinhorn-Überschreitung von der Britaniahütte aus über den luftigen Hohlaubgrad und Abstieg über den Normalweg. Am Nächsten Tag starten wir von der Längfluehütte und erreichen durch den spaltenreichen Gletscher den Gipfel des Alphubels...

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Voraussetzung: Kondition für Auf- und Abstiege für bis zu 10 Stunden. Sicheres Gehen mit Steigeisen, Trittsicherheit im Fels und Eis, fundiertes Wissen über eine Spaltenbergung sollte zudem auch beherrscht werden. Kurze Kletterpassagen mit Schwierigkeitsgrad III und Stellen im Firn bis 40°.

Zielgruppe: Geübte Bergsteiger die ihre 4000-er Erfahrungen erweitern wollen.

Ausrüstung: siehe Ausrüstungsliste auf der Website

Stützpunkt: Saas Almagell (CH)

Termin: 15.-18. August 2019

Teilnehmer: 6 (min. 3)

Teilnehmergebühr: Mitglieder 170€. Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung muss jeder Teilnehmer selbst tragen. Einzelheiten sind mit dem Kursleiter zu klären.

Weitere Informationen: Am ersten Tag Treffpunkt in Saas Almagell am frühen Mittag und Zustieg über Mälliegge zur Brittaniahütte (ca 4-5 Stunden) wo wir übernachten. Nach dem Frühstück starten wir zu einer Akklimatisationstour auf den nahen Gletscher und erfrischen und festigen die Kenntnisse der Spaltenbergung. Am nächsten Tag Starten wir mit der Dunkelheit über den Hohlaubgletscher zum Grat dem wir in der aufgehenden Sonne bis zum Felsriegel folgen um dann in gesicherter Kletterei (3SL bis III+) den Gipfel erreichen und über den Normalweg Absteigen. Weiter geht es zur Längfluehütte wo wir unsere letzte kurze Nacht verbringen bevor wir in der Dunkelheit zum Alphubel aufbrechen. Nach erfolgreicher Besteigung erfolgt der Abstieg ins Tal und Heimreise. Weitere Details werden mit den Teilnehmern vorab geklärt.